VERGEHEN UND WERDEN

Ausstellung des Bildenden Künstlers Jochen Schnepf

21. Januar – 21. April 2022

Leben | Sterblichkeit | Beides | Keines von Beidem | all dies nicht und selbst das nicht. Das Tetralemma des Auf-sich-selbst-zurückgeworfen-sein.

Nach dem frühen Krebstod seiner Frau im Sommer 2009 hatte Jochen Schnepf die Trauer künstlerisch bearbeitet in der Serie „Gamme Noir“. Mit Klatschmohn, dem uralten Symbol für Vergänglichkeit und Leben zugleich.

10 Jahre später. Die Pfarrerin Annette Majewski hat das Thema der Ausstellung weit gefasst: „Schmerz, Tod, Vergehen, aber auch die Überwindung von Trauer. Wachsen und Werden“.

Der willkommene Impuls zum Rückblick auf die Gamme Noir. Was hat sich verändert seit 2009? Wohin hat der Trauerprozess geführt?

Die Antwort heisst „Zurück in’s Leben“. Die Trauer wird bleiben. Sie darf gerne bleiben und muss es sogar. Der Künstler hat gelernt: „Leben und Tod bedingen sich gegenseitig. Alleine, ohne ihre Spiegelbilder wären beide bedeutungslos“.

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