Heil – Kraft – Symbole der Hildegard von Bingen

Ausstellung mit Acryl-Sand-Bildern
von der Künstlerin Hilke de Witt

8. April – 8. August

   

Im „Riesencodex“, einer mittelalterlichen Handschrift zu den Werken der Hildegard von Bingen, befindet sich ein der Benediktinerin, Dichterin und Gelehrten zugeordnetes Symbolalphabet, die sogenannten „litterae ignotae“. Zwei Jahre lang hat die Diplompädagogin und Heilpraktikerin Traude Bollig daran gearbeitet, die Bedeutung dieser Symbole zu erfassen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich hier um eine Ergänzung zu Hildegards Heilkunde handeln könnte. Nach Bollig ist die Kraft der Symbole geeignet für Körper, Geist und Seele.

Der Kodex wurde im späten 12. Jahrhundert im Kloster Rupertsberg bei Bingen angelegt. Mit der Arbeit wurde wahrscheinlich noch zu Lebzeiten von Hildegard, die Äbtissin des Klosters war, begonnen.

Die Künstlerin Hilke de Witt hat diese Symbole in Acryl-Sand-Bildern gestaltet.